Pressebericht zum Facebook-Seminar am 21.01.2012
Mit Facebook die richtigen Freunde finden
Jusos stoßen mit Seminar auf breites Echo Wiederholung im Frühjahr geplant

  Hauzenberg. Trotz winterlicher Straßenverhältnisse folgten zahlreiche Interessierte der Einladung der Jusos und des SPD-Stadtverbandes zu einem Facebook-Seminar.
  Vorwiegend die Elterngeneration der jungen User, wie die Nutzer des sozialen Netzwerkes genannt werden, kamen in Scharen. Gefragt nach den Motiven ihrer Seminarteilnahme gab eine Mutter zur Auskunft: "Ich will endlich mal wissen, wie Facebook funktioniert, weil sich da meine Tochter stundenlang herumtreibt". Ein älterer Herr verwies auf die zunehmende Bedeutung als Informations- und Kommunikationsplattform: "In der Presse liest man in jüngster Zeit öfter über Facebook, das scheinbar so manchen Leuten gar nicht passt. Das hat mich neugierig gemacht."
  In seiner Begrüßung unterstrich der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Johannes Seiser den wachsenden Einfluss des "Web 2.0" oder auch "Social Media" genannt: "Während früher das Internet klassisch für E-Mails und zum Surfen genutzt wurde und eher eine Einbahnstraße für Informationen war, wird es nun vermehrt vor allem durch Facebook für Kommunikation und Aktion genutzt." Laut der jüngsten Studie des deutschen Branchenverbands BITKOM sind bereits drei Viertel (74 Prozent) der Internetnutzer in einem sozialen Online-Netzwerk angemeldet. Bei den unter 30-Jährigen sind schon 92 Prozent Mitglied in einer der so genannten Online-Communitys. Bei den Älteren wird ein rasant steigender Anteil verzeichnet.
  Facebook nimmt in Deutschland mit 14 Millionen und weltweit mit über 600 Millionen "Fans" unangefochten den Spitzenplatz ein. Dass aber mit Facebook auch Tücken verbunden sind, zeigten anhand Beamer und Liveschaltung die Jusos Andreas Anetzberger und Anna Meisl als Referenten des Seminars auf. "Man muss sich immer vor Augen halten, dass Facebook ein Unternehmen ist, das Gewinn maximierend arbeitet. Auch wenn der Zugang und die Nutzung kostenlos sind, liegt die Wertschöpfung für Facebook im Sammeln und Weiterverkauf von Daten, insbesondere privater Daten", machte Anetzberger deutlich. Deshalb nahmen das Einrichten von Sicherheitseinstellungen sowie der Schutz der Privatsphäre breiten Raum der Präsentation ein.

Über die große Resonanz ihres Facebook-Seminars freuten sich der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Johannes Seiser (v.r.), Juso-Mitglied Anna Meisl sowie Juso-Vorsitzender Andreas Anetzberger.   Hoffmann

  "Das Wichtigste ist, sich vor der Anwendung von Facebook wirklich Zeit zu nehmen für die Erstellung des eigenen Profils", riet Anna Meisl. Weiters wurden Funktionen wie "Teilen", "Posten", "Gefällt mir", "Chat" Schritt für Schritt erklärt.
  Der Teilnehmerkreis, dem auch Mitglieder des Frauenbundes und der Müttergruppen angehörten, dankte den Jusos für diese Einführung in Facebook. Die Zusendung der Präsentationsunterlagen sowie die Rückfragemöglichkeit wurde ebenso positiv aufgenommen. Da die Nachfrage so groß war, planen die Jusos ein weiteres Facebook-Seminar im Frühjahr.

Artikelanfang >>> zurück >>>
 
Pressebericht zur Neujahrsfeier des Ortsvereins Oberdiendorf am 14.01.2012
SPD Oberdiendorf blickt zurück und voraus

  Oberdiendorf. Die Neujahrsfeier hat der SPD-Ortsverein Oberdiendorf im Gasthaus Ritzer veranstaltet.
  Bürgermeisterkandidat Johannes Seiser stellte einige Punkte aus seinem Wahlwerbungsprogramm vor: Die Stadt Hauzenberg sollte als Mittelzentrum etabliert werden sowie künftig mehr regenerative Energie erzeugen als sie verbrauchen kann, somit eine "Plus-Energie-Stadt" werden. Die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürger sollte auf eine neue Basis gestellt werden. Attraktive Arbeitsplätze sollen die gut ausgebildete Generation zum Bleiben animieren. Für die ältere Bevölkerung müsse man ein entsprechendes Freizeit- und Sozialangebot etablieren.
  Vorsitzende Evi Oberneder blickte auf 2011 zurück. Ein Höhepunkt war das jährliche Familienfest. Trotz schlechten Wetters erschienen wieder zahlreiche Gäste. Im Rahmen des Familienfestes wurde ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert: Der SPD-Ortsverein Oberdiendorf wurde 50 Jahre alt.

Im Bild (v.l.) Johannes Seiser, Helmut Feßl, Erwin Eichberger, Daniela Anetseder, Helga Kindermann, Hans Kindermann, Ute Pillinger, Marlies Eichberger, Rosmarie Wittmann, Willi Urmann und Evi Oberneder. - Foto: Oberneder

Erfreulich ist auch der Eintritt von zwei Neumitgliedern. Stadtrat Willi Urmann weckte mit einer Bildershow die Erinnerung an ein bewegtes Jahr 2011. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Thomas Pillinger mit seiner Knopfharmonika.

Artikelanfang >>> zurück >>>
 
Pressebericht zur Jahresfeier des SPD-Ortsvereins Wotzdorf am 07.01.2012
SPD Wotzdorf ehrt treue Mitglieder
Jahresfeier beim Ortsverein - Rückblick auf gelungene Veranstaltungen

Der Wotzdorfer Ortsvorsitzende Manfred Hoffmann sowie der Ortsvorsitzende von Hauzenberg, Willi Urmann, mit Josef Falkner, Alfred Sitter, Fritz Brem, der Ortsvorsitzenden von Oberdiendorf Evi Oberneder, Stadtrat Helmuth Seidl und Stadtverbandsvorsitzendem Johannes Seiser.   Hoffmann

  Wotzdorf. Bei der Jahresfeier der Wotzdorfer SPD im Gasthaus Waldhäusl in Berbing wurden langjährige Mitglieder für ihre Verbundenheit zum Verein geehrt.
  Stadtverbandsvorsitzender Johannes Seiser und Ortsvorsitzender Manfred Hoffmann dankten allen Mitgliedern für die langjährige Treue. Gleichzeitig zog Manfred Hoffmann eine positive Bilanz des abgelaufenen Jahres und ging auf die Vorhaben in diesem Jahr ein. Wie auch in den vergangenen Jahren wurden in Abstimmung mit dem Stadtverband und den Ortsvereinen Oberdiendorf und Hauzenberg viele gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt.
  Vom Ortsverein Wotzdorf wurden im Frühjahr und Herbst die Waldsäuberungsaktionen "Ramadama" organisiert. Die Rückmeldungen waren sehr positiv.
  Auch das traditionelle Preisschafkopfen wurde mit großem Erfolg abgehalten. Hierzu bedankte sich Hoffmann bei Helmuth Seidl, der das Turnier seit Jahren vorbildlich organisiert. Großer Dank wurde auch Helmut List für die Organisation des Grillfestes im Granitzentrum ausgesprochen, das immer mehr Teilnehmer anzieht. Viele Mitglieder nahmen an der Wanderung zum Gedenkstein von Alois Bauer teil, organisiert von Erhard Balzer.
  Auch der Ausflug nach Würzburg unter der Organisation von Willi Urmann fand großen Anklang. Das 2011 zum zweiten Mal durchgeführte Heringsessen am Aschermittwoch, bei dem die gesamte Bevölkerung über Aktuelles aus der Stadt- und Kreistagspolitik informiert wird, war ebenfalls sehr gut besucht. Aus diesem Grund wird diese Plattform der Information auch beibehalten. Zusätzlich zu den von den drei Ortsvereinen organisierten Veranstaltungen wurde auch vom Stadtverband zu vielen politischen Themen geladen. "Zählt man die Veranstaltungen der SPD-Senioren und -Frauen sowie der Jusos hinzu, so kann man von einem für die SPD äußerst aktiven Jahr sprechen", fasste Hoffmann seinen Rückblick zusammen.
  Auch 2012 seien viele Veranstaltungen geplant. Zudem findet am 7. Oktober die Bürgermeisterwahl statt. "Mit Johannes Seiser haben wir einen Kandidaten, der alle unsere Vorstellungen von kompetent, zielstrebig, ausgewogen, uneigennützig und gerecht in sich vereint. Wir werden unsere Kräfte bündeln und dafür sorgen, dass die Bürger erkennen, dass Hauzenberg mit Johannes Seiser an der Spitze für die Zukunft gut gerüstet ist und die Entwicklung Hauzenbergs in die richtige Richtung geht", hob Hoffmann hervor.
  Hoffmann und Seiser ehrten dann langjährige Mitglieder. Es erhielten für 25 Jahre Alois Prager und Fritz Brem sowie für 40 Jahre Josef Falkner und Alfred Sitter eine Anstecknadel, Urkunde und Geschenk.
  Johannes Seiser sprach als Bürgermeisterkandidat. So werde er als Bürgermeister der Stadt Hauzenberg den Kontakt mit den Bürgern suchen und nicht darauf warten, bis jemand ins Rathaus kommt. Sprechstunden in den Ortsteilen wären eine Möglichkeit. Aber auch die Stärkung des Raumes durch die Ansiedlung weiterführender Schulen und innovativer Betriebe werde er vorantreiben. So könnte die Bevölkerungsflucht gestoppt werden.
  Abschließend trug Herbert Holzinger selbstgeschriebene Gedichte vor. Die Titel hießen "Kloana Schreiberling", "Mei Nachbar da Michei" oder auch "Da Büagamoasta- Kandidat".
  Zum Ausklang zeigte Hoffmann Bilder von Veranstaltungen der letzten 20 Jahre.

Artikelanfang >>> zurück >>>
 
Pressebericht zur Jahresversammlung des SPD-Ortsvereins Hauzenberg am 06.01.12
Neun Mitglieder halten SPD seit 310 Jahren die Treue
SPD-Ortsverein Hauzenberg ehrt bei Jahresversammlung treue Sozialdemokraten

  Hauzenberg. Höhepunkt bei der Jahresfeier des SPD-Ortsvereins Hauzenberg war die Ehrung von neun Mitgliedern für insgesamt 310 Jahre Treue zur SPD.
  Vorsitzender Willi Urmann dankte den Jubilaren für ihre Mitarbeit bei der Verwirklichung der gesellschaftlichen Ziele der Sozialdemokratie. "Für unseren Ortsverein war das vergangene Jahr wieder ein voller Erfolg, mit sieben Neuzugängen und drei neuen Gastmitgliedern konnte die Mitgliederzahl auf 84 gesteigert werden", so Urmann. "Damit sind wir nicht nur im Stadtverband Hauzenberg, sondern im gesamten Unterbezirk der mitgliederstärkste Ortsverein. Unser neues Ziel lautet 90 Mitglieder bis zum Jahresende", sagte der Vorsitzende und forderte die Anwesenden auf, hierbei unterstützend mitzuarbeiten.
  In einem Jahresrückblick ging er auf die vielen Aktivitäten der Hauzenberger SPD ein, die mit einem politischen Heringsessen am Aschermittwoch begannen. Der Stadtverbandsausflug führte nach Würzburg und endete mit einer Schifffahrt auf dem Brombachsee.

Bei der Jahresfeier wurden Jubilare geehrt: (v.l.) Alois Holzinger, Manfred Hoffmann, Corinna Meisl, Johann Gerstlberger, Erhard Balzer, Heidi Bauer, Andreas Anetzberger, Günther Schramm, Johannes Seiser und Willi Urmann.   -   Foto: Urmann

Ein voller Erfolg war das Grillfest im Granitzentrum, bei dem SPD-Landesvorsitzender Florian Pronold zu Gast war. Der absolute Höhepunkt war die Nominierung von Johannes Seiser am 2. Dezember zum SPD-Bürgermeisterkandidaten in Hauzenberg.
  Dieser erläuterte seine Vorstellungen für eine erfolgreiche Kandidatur. Insbesondere stellte er klar, dass er keinen klassischen Wahlkampf führen werde. "Ich sehe meine Kandidatur als Wahlwerbung, ich kämpfe nicht gegen jemanden, denn ich werbe für mich als Person mit ihren Stärken und Fähigkeiten. Und die Wählerinnen und Wähler entscheiden sich letztlich für oder gegen einen Bewerber, da ist Wahlkampf nicht der richtige Stil", konstatierte Seiser. Das Beispiel Tittling würde zeigen, dass Wahlkampf schnell zu einem Wahlkrampf führt.
  Urmann und der Ehrenvorsitzende Alois Holzinger ehrten langjährige Mitglieder. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurde Corinna Meisl geehrt, bei der sich Urmann für ihre aktive Mitarbeit von 2001 bis 2005 in der Vorstandschaft bedankte. Für 25 Jahre Treue wurden Andrea Kronawitter und Werner Jäkel geehrt. Jeweils 40 Jahre Mitgliedschaft aufweisen konnten Elke Kahlert, die Stadträtin und langjährige Bildungs- und Frauenbeauftragte im Ortsverein Heidi Bauer, Erhard Balzer, der seit 1979 in der Vorstandschaft arbeitet, davon acht Jahre als 1. Vorsitzender und seit 2007 die Senioren betreut. Außerdem war er 24 Jahre Stadtrat in Hauzenberg. Ebenfalls 40 Jahre Mitglied sind Johann Gerstlberger und Günther Schramm, der seit 1995 Kassenrevisor ist. Otto Ramsauer kann auf eine 50-jährige Mitgliedschaft zurückblicken
.

Artikelanfang >>> zurück >>>
 
Presseberichte aus PNP - Nummer 280 vom Montag, 5. Dezember 2011
über die Nominierungsversammlung zur Bürgermeisterwahl 2012
>>> SPD nominiert Johannes Seiser: "Die Chance ist da"
>>> Das Geheimnis des roten Buches
>>> Das ist Johannes Seiser
Artikelanfang >>> zurück >>>
 
Pressemeldung zum 1. Hauzenberger Pflege- und Gesundheitsgipfel am 21.10.2011
Pflegeversicherung bietet nur Teilkaskoschutz
AOK-Chef Günter Schober: Passauer Raum bundesweit Spitzenreiter bei Leistungsbezug

  Hauzenberg. Es waren einerseits beruhigende Botschaften, andererseits besorgniserregende Tatsachen, die die Hauzenberger SPD-Anhänger von AOK-Direktor Günter Schober zu hören bekamen. Der Krankenkassenchef referierte bei einer offenen Mitgliederversammlung zum Thema „Gesundheitsreform und Pflegeversicherung - Wirkungen und Nebenwirkungen" beim „1. Hauzenberger Pflege- und Gesundheits-gipfel" im Gasthaus „La Plata", zu dem Stadtverbandsvorsitzender Johannes Seiser eingeladen hatte.
  Mit im Gepäck hatte Schober die erfreuliche Nachricht, dass die AOK im nächsten Jahr keinen Zusatzbeitrag erheben werde. Man habe „solide gewirtschaftet". Diese Bilanz werde man hingegen bei der bundesweiten Pflege-versicherung nicht immer ziehen können: Seiner Einschätzung nach wird sie langfristig in jedem Fall teurer werden - für alle Versicherten. Sie sei nur als Teilkaskoversicherung zu betrachten. „Die Menschen werden stärker sparen müssen, um für den Pflegefall gut gerüstet zu sein.

Sie folgten der Einladung von SPD-Stadtverbandsvorsitzendem Johannes Seiser (l.) und kamen zum „1. Hauzenberger Pflege- und Gesundheitsgipfel": AOK-Direktor Günter Schober (v.r.), Hauzenbergs AOK-Geschäftsstellenleiterin Stefanie Lang und Pflege-Fachteamleiterin Ursula Homolka. Foto: Windpassinger

Ohne eine private Zusatzversicherung wird es nicht mehr gehen." Es sei Aufgabe der Politiker, die große Gefahr abzuwenden, dass die Pflege im Alter zu einer Armutsfalle wird. Dass sich im Gesundheitswesen ein stetiger Veränderungsprozess abzeichnet, spiegle sich in den Reformen wieder. 23 seien es in den letzten 20 Jahren gewesen. Trotz dieser Operationen und Eingriffe sprach der Experte von einem guten Gesundheitssystem, in dem viel Geld stecke. „Wir haben eine gute Versorgung, was die Ärztelandschaft und die Krankenhausbetten anbelangt." In Stadt und Landkreis Passau gebe es ausreichend Haus- und Fachärzte, in Ostbayern bestehe kein Mangel an Hausärzten.
  Auf dem Gebiet der Pflegeversicherung stellte Schober Wunschvorstellung und Realität gegenüber: „Die meisten Deutschen wollen im eigenen Haus alt werden" - tatsächlich ist es aber so, dass die Pflegezahlen in Heimen steigen. Was die Pflegebedürftigkeit anbelangt, sei der Passauer Raum in Deutschland Spitzenreiter. Forschungen wurden laut Schober bereits eingeleitet, warum das so ist. Eine weitere Auffälligkeit: Stadt und Landkreis Passau weisen eine extrem hohe Dialysehäufigkeit auf - auch das löse bei den Verantwortlichen im Gesundheitswesen Kopfschütteln aus.

Artikelanfang >>> zurück >>>